Es ist soweit, die letzten zwei Wochen bis zum Wahltag haben begonnen. Das heißt noch einmal alle Kräfte sammeln und anpacken. Doch was genau wird in den letzten 14 Tagen alles geschehen? Ein kurzer Überblick.Ein Wahlkampf dauert offiziell sechs Wochen. Das ist zumindest die Zeit vom Beginn der Plakatierung bis zum Wahltag. Egal ob Bundes-, Landtags-, Oberbürgermeister- oder eben Kommunalwahlen. Sechs Wochen ist die magische Dauer. Natürlich wird auch schon vor den sechs Wochen kräftig geworben und gearbeitet. Da heißt es den Grundstein legen für die letzten sechs Wochen. WeihnachtsbriefDa der Kommunalwahlkampf in den ersten Monaten des Jahres stattfindet, bedeutet dies beispielsweise das Verfassen von Weihnachtsgrüßen, das Verteilen von Adventskalendern, den Besuch von Weihnachtsmärkten und Adventsfeiern oder das Schreiben von Neujahrswünschen. Dieses Jahr kam noch die Fastnacht dazu, in der man den ein oder anderen Wähler versuchte zu überzeugen oder aber zumindest durch Präsenz und Gespräche auf sich aufmerksam machen konnte.Fassenachtszug_Werbung

Doch was geschieht in den letzten 14 Tagen, im sogenannten Endspurt? Natürlich stellen sich die Parteien darauf ein. Hat man seit Plakatierungsbeginn allerhand Plakate geklebt, gestellt, gehängt und wieder ausgetauscht, rückt das mit zunehmender Zeit etwas in den Hintergrund, denn in den letzten 14 Tagen geht es um die direkte Wählermobilisierung. Ab sofort werden also inhaltliche und personalisierte Flyer verteilt. Man geht von Haus zu Haus, bestückt die Briefkästen mit den Drucksachen, man stellt sich an Informationsstände und kommt mit den Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch und man versucht so viele Leute, wie nur irgend möglich zu erreichen.

Für die Kandidaten bedeuten die letzten 14 Tage auch noch einmal, die letzten Kräfte zu sammeln und auf die Straße zu bringen. Da wir ja weiterhin alle ehrenamtlich sind, kommt es nicht selten vor, dass sich der ein oder andere für diese Zeit auch Urlaub nimmt. Es gibt jeden Tag neue Veranstaltungen und Aktionen, auch kurzfristig kann es zu Einladungen kommen, sodass man sich oft sogar klonen müsste, um alle Termine wahrzunehmen. Aber so ist das. Ein typischer Tag sieht beispielsweise so aus:

Morgens um 7 Uhr steht man an U- oder S-Bahn-Stationen und verteilt wahlweise Äpfel, Mandarinen oder Gebäck zum Frühstück, garniert mit einem Flyer. Ist der Pendlerverkehr langsam vorbei, stärkt man sich mit einem Kaffee und einem schnellen Frühstück und verteilt ein paar Flyer in Briefkästen. Gegen Mittag gibt es einen schnellen Imbiss auf die Hand und dann macht man eine Aktion in der Innenstadt, passend zu einem Wahlkampfthema, beispielsweise zum Thema Verkehr oder zum Thema Wirtschaft und Finanzen. Nachmittags dann auf zum Informationsstand, die mittlerweile in nahezu jedem Teil der Stadt aufgebaut sind. Am Abend wartet dann beispielsweise eine Podiumsdiskussion oder aber eine inhaltliche Veranstaltung mit einem prominenten Redner. Danach überprüft man noch einmal seine Plakate, tauscht aus, schiebt hoch, klebt nach.

AtpGL2TpLZBphAFFXRk9Zm7YelHxIHyEmutvylZCMY5RAm wichtigsten wird in den kommenden Wochen jedoch die Wählermobilisierung sein, jeder Bürger, mit dem man ins Gespräch kommen kann, ist ein Wähler mehr, den man heutzutage auch erst einmal überzeugen muss, überhaupt wählen zu gehen. Denn bei allem Kampf um die Stimme für seine Partei und schließlich auch für sich selbst, müssen alle Demokraten ein Ziel gemeinsam verfolgen, nämlich die Wahlbeteiligung so hoch wie möglich zu halten.

Deshalb auch noch einmal mein Aufruf: WÄHLEN GEHEN! Am 6. März können wir alle über die Zukunft unserer wunderschönen Heimatstadt entscheiden, keine Wahl hat einen so unmittelbaren Einfluss auf uns alle, wie die Kommunalwahl. Nutzen wir die Möglichkeit und gestalten wir unsere Zukunft nach unseren Vorstellungen. Und natürlich meine Wahlempfehlung: LISTE 1, Platz 26!

Aus Frankfurt für Frankfurt und immer „Bei de Leud“!

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