Die CDU-Stadtbezirksverbände im Frankfurter Norden haben bei einem ersten Treffen die „CDU Nordkonferenz“ gegründet und wollen fortan durch gemeinsame Projekte, Aktionen und Mitteilungen den Belangen des Frankfurter Nordens in der Stadt Gehör verschaffen.  Der Gründung der Nordkonferenz wohnten Vertreter der Stadtteile Harheim, Kalbach/Riedberg, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach bei. Eingeladen hatten der örtliche Landtagsabgeordnete und Staatsminister, Boris Rhein, und der Nieder-Erlenbacher Ortsvorsteher, Yannick Schwander.

„Der Frankfurter Norden pflegt seit Jahrzehnten seine eigene Art. Sie ist ruhiger als die anderer Frankfurter Stadtteile und setzt mehr darauf, Probleme und Aufgaben selbst zu lösen, als diese möglicherweise zunächst bei der Stadtverwaltung anzubringen. Das wird von den Bürgerinnen und Bürgern honoriert, führt aber auch dazu, dass die Belange des Nordens oftmals ungehört bleiben“, beschreiben Rhein und Schwander die Grundintention zur Gründung der Nordkonferenz. Man wolle fortan deutlich öfter und vehementer in der Öffentlichkeit auftreten, denn der Frankfurter Norden soll seinen eigenen Charme auch in Zukunft behalten.

Dieser Meinung schlossen sich auch Dr. Matthias Mehl, Stadtrat und Vorsitzender der CDU Nieder-Erlenbach, Carolin Friedrich, Ortsvorsteherin von Kalbach/Riedberg, Stefan Müller, CDU Vorsitzender in Kalbach/Riedberg, Ernst-Peter Müller, Ortsvorsteher von Nieder-Eschbach, Michael Stauder, CDU Vorsitzender in Nieder-Eschbach sowie Frank Immel, CDU Vorsitzender und Ortsvorsteher von Harheim an.

Gemeinhin wird gesagt, der Frankfurter Norden sei sehr klein und die Belange vor Ort seien doch unterschiedlich zu denen beispielsweise in der Frankfurter Innenstadt. Dies negieren die Vertreter der Nordkonferenz auch überhaupt nicht. „Wir wissen, dass bei uns die Uhren durchaus anders ticken. Man kennt sich, hier herrscht keine Anonymität und viele Fragen und Probleme werden auf dem kurzen Dienstweg beantwortet und gelöst. Das macht uns aus und darauf sind wir stolz. Aber genau diese anpackende Art ist auch für den Rest der Stadt von großem Vorteil und das wollen wir ab sofort noch deutlicher herausstellen“, erklären Rhein und Schwander.

Ein Beispiel für die bislang schon gute Zusammenarbeit können die CDU Vertreter im Frankfurter Norden ebenfalls geben und weisen auf den großen Erfolg beim Kampf gegen die Pfingstbergbebauung hin. „Wir haben hier in den betroffenen Ortsbeiräten gemeinsame Anträge gestellt, gemeinsame Erklärungen abgegeben und auf gemeinsamen Veranstaltungen auf die Wichtigkeit des Erhalts der Natur-, Frei- und der landwirtschaftlichen Nutzflächen hingewiesen. Im Landtagswahlkampf 2013 und im Kommunalwahlkampf 2016 hatten wir hiermit durchschlagenden Erfolg. Man sieht also, dass ein vereinter Frankfurter Norden durchaus großes Gewicht haben kann“, freuen sich Rhein und Schwander über diesen Erfolg und blicken optimistisch in die Zukunft.

„Wir wollen ab sofort unüberhörbar sein. Sei es in der Stadtpolitik oder in der Landespolitik, sei es in der Öffentlichkeit oder auch innerhalb der Frankfurter CDU. Die Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter Norden können sich sicher sein, dass sie in uns weiterhin engagierte Kämpfer für ihre Belange haben“, so Rhein und Schwander abschließend.

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