Die letzte Sitzung des Ortsbeirats 13 im Jahr 2016 kann man wohl als gelungen bezeichnen. Es gab keine kontroversen Diskussionen und die Stimmung war grundsätzlich positiv. Ein Zeichen für 2017?

Wie immer zu Beginn der Ortsbeiratssitzung stand die Bürgerfragestunde. Erneut waren viele Eltern in den Clubraum 1 des Bürgerhauses gekommen, um sich nach den Entwicklungen in der Frage nach Hortplätzen zu erkundigen. Da hierzu in den letzten Wochen mehrere Telefonate stattfanden, konnte ich den anwesenden Eltern zwei durchaus positive Antworten geben. Zum einen wird sich das Bildungsdezernat am bereits bestehenden runden Tisch der Kinderbetreuungseinrichtungen beteiligen, an dem auch Elternvertreter teilnehmen. Ziel muss es sein, eine tragfähige Lösung zu finden, die dazu führt, nicht Jahr für Jahr händeringend nach Plätzen zu suchen, sondern mittel- bis langfristig genügend Plätze für die Nachmittagsbetreuung der Kinder vorzuhalten. Diesem runden Tisch wurde jedoch gleichzeitig auch etwas mehr Zeit gegeben, denn das Stadtschulamt konnte vermelden, dass die Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) so stark ausgebaut werden kann, dass ein Großteil der fehlenden Plätze für das Schuljahr 2017/2018 hierdurch aufgefangen werden kann.

Diese Ankündigungen schienen auf positive Resonanz zu stoßen, nichtsdestotrotz wurden mir von Elternvertretern Unterschriftenlisten überreicht, in die sich nach jetzigem Stand bereits 366 Nieder-Erlenbacher Bürgerinnen und Bürger eingetragen haben, um auf die fehlenden Hortplätze aufmerksam zu machen. Gern habe ich als Ortsvorsteher diese Listen entgegen genommen und sie unmittelbar an das Bildungsdezernat und das Stadtschulamt weitergeleitet. Ich persönlich gehe nach den derzeitigen Erfahrungen von konstruktiven Gesprächen in einem guten Arbeitsklima aus, um die bestmögliche Lösung für die Kinder und Eltern in Nieder-Erlenbach zu finden. Ich werde diese als Ortsvorsteher gern begleiten und spreche für den gesamten Ortsbeirat, wenn ich sage, dass wir geschlossen hinter den Anliegen der Eltern stehen.

Die weitere Tagesordnung wurde dann zügig und ohne größere kontroversen Diskussionen abgearbeitet. Man merkt, dass sich der neu zusammengesetzte Ortsbeirat immer besser zusammenfindet und die neuen Ortsbeiräte sich an Arbeitsabläufe und Diskussionskultur schnell gewöhnen. Die traditionell gute Zusammenarbeit aller Fraktionen scheint auch in der neuen Legislaturperiode eine Fortführung zu finden und als erstes kleines Fazit zum Jahresende kann ich sagen, dass mir die Arbeit als Ortsvorsteher mit diesem Ortsbeirat sehr viel Freude bereitet.

Am 10. Januar ist der traditionelle Neujahrsempfang des Ortsbeirats 13 angesetzt. Ich würde mich freuen, zu diesem Anlass viele Bürgerinnen und Bürger zu begrüßen. Bis dahin wünsche ich uns allen eine schöne Adventszeit, ruhige und besinnliche Tage, innere Einkehr, schöne Feiertage und bereits jetzt frohe Weihnachten.

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