Die Junge Union Hessen ist die größte politische Jugendorganisation in unserem Bundesland. Mit rund 11.000 Mitgliedern in 26 Kreisverbänden sind wir stark aufgestellt. Der Verband besitzt ein hohes Maß an Professionalität und scheut keine inhaltliche Debatte. Dies soll auch in Zukunft so sein und deshalb bewerbe ich mich um das Amt des Landesvorsitzenden. Mit folgenden Punkten trete ich zu dieser Wahl an und freue mich auf spannende Diskussionen, gute Gespräche und jede Menge JU pur!

Mitgliederbefragung auf Landesebene

Wir haben starke Mitglieder, wir haben mündige Mitglieder. Lasst sie uns einbinden!

Es gibt den Landestag, den Landesausschuss und den Landesvorstand als beschlussfassende Gremium in unserer Satzung.

Manchmal jedoch stehen Entscheidungen an, die von Tragweite für alle Mitglieder sind, aber es ist weder ein Landesausschuss noch ein Landestag angesetzt. Ein gutes Beispiel dafür war die Befragung zur Wahl des CDU-Bundesvorsitzenden, die nicht nur sehr gut angenommen wurde, sondern auch ein gutes Stimmungsbild darstellte.
Hierfür soll es die Möglichkeit geben, online Mitgliederbefragungen abzuhalten, deren Ergebnisse dann dem Landesvorstand als Grundlage eines Beschlusses dienen.

Ländlichen Raum stärken – Großstädte wieder stark machen

Die Großstädte leben vom ländlichen Raum, der ländliche Raum braucht die Großstädte. Lasst sie uns besser vernetzen!

Der ländliche Raum bringt der CDU zumeist große Wahlerfolge. Hier gewinnt die CDU noch Wahlen, anders in Großstädten, wo die CDU seit vielen Jahren Wahlen verliert und immer weniger Stimmen erhält. Wir müssen also den ländlichen Raum strukturell stärken, damit dort, wo die Wahlergebnisse gut sind, nicht immer mehr Menschen wegziehen. Andererseits müssen wir dafür sorgen, dass die Mutterpartei in Großstädten wieder Wahlen gewinnt, damit dort, wo viele Menschen wohnen, auch wieder viele Menschen CDU wählen.

Hierzu soll eine ständige Kommission geleitet von den Referenten für ländlichen Raum und Ballungsräume eingesetzt werden.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck

Es ist die Zukunftsfrage, ob Hessen Vorreiter oder Nachzügler bei der Digitalisierung ist. Lassen wir uns nicht abhängen!

Ganz Deutschland redet von der Digitalisierung. Doch das schnelle 5G Netz soll es nach dem Willen der Bundesregierung erst einmal nicht flächendeckend geben. In manchen Gemeinden in Hessen kommen Faxe zuverlässiger an, als die WhatsApp Nachricht, da das mobile Internet hier nicht entsprechend ausgebaut ist. Auch der Breitbandausbau geht oftmals nur schleppend voran. Dies als Grundlage vorausgesetzt, muss die Junge Union Hessen der Digitalisierungsmotor unseres Landes sein. Hierzu gehört es, die Chancen einer digitalisierten Gesellschaft herauszustellen, aber auch die Herausforderungen zu formulieren. Arbeitsplätze werden zukünftig anders gestaltet sein. Flexibilität durch Digitalisierung geht einher mit besserer Vereinbarung von Familie und Beruf. Es müssen hierzu auch rechtzeitig rechtliche Grundlagen gegeben sein. Digitalisierung ist mehr als das Bedienen eines Smartphones!

Die Junge Union muss in den vorpolitischen Raum

Ehrenämtler sind die Leistungsträger unserer Gesellschaft. Lasst uns hier vernetzt und vertreten sein!

Kirchengemeinden, Freiwillige Feuerwehren, Vereine. Hier sitzen die Leistungsträger unserer Gesellschaft. Die Junge Union muss hier präsent sein, um in den dort stattfindenden Debatten beteiligt zu sein. Weiterhin muss die JU auch in Gewerkschaften und Unternehmerverbänden Gehör finden. Die Förderung des Vereinswesen und ehrenamtlich tätiger Menschen muss eines der Hauptanliegen der Jungen Union Hessen sein. Wer mindestens fünf Stunden in der Woche ehrenamtlich engagiert ist, dem gebührt nicht nur Dank und Respekt, sondern auch eine entsprechende Anerkennung.
Ich trete daher dafür ein, dass Menschen, die sich mindestens fünf Stunden die Woche und das seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich engagieren, fünf Urlaubstage mehr im Jahr erhalten und zwei Rentenpunkte angerechnet bekommen!

Die Kommunalwahlen sind unsere wichtigsten Wahlen

Vor Ort werden die dringenden Fragen der Menschen beantwortet. Lasst uns eine kommunalpolitische Kraft sein!

In Ortsbeiräten, Stadt- und Gemeindeversammlungen und Kreistagen wird die Politik für die Menschen vor Ort gemacht. Hier müssen Mitglieder der Jungen Union sitzen, um diese Geschicke mitbestimmen zu können. Die Kommunalwahlen sind daher die wichtigsten Wahlen für uns und müssen ab sofort vorbereitet werden. Eine breite Programmdiskussion, eine eigene Kampagne und Wahlkampfhilfe für die Verbände vor Ort sind hier unabdingbar.
Wir werden auch wieder an das Versprechen des Landesvorsitzenden der CDU von 2016 anknüpfen, bei welcher unter den ersten zehn Plätzen auf einer Kommunalwahlliste drei JUler standen.

Der Stachel im Fleisch der CDU

Unsere Mutterpartei muss sich dann und wann zurückhalten. Lasst uns selbstbewusst christdemokratische Politik vertreten!

Die CDU kann sowohl im Bund, als auch im Land aufgrund der Koalitionsräson nicht gegen den jeweiligen Partner Kritik üben. Hier muss die Junge Union einspringen. Wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, welche Punkte Christdemokratie pur sind und an welchen Punkten, wir uns vom jeweiligen Koalitionspartner unterscheiden. Wir sind eine Sonderorganisation und damit formal unabhängig von der CDU, dies muss man auch einmal merken. Wir müssen vernehmbar und wahrnehmbar sein, zugespitzt formulieren und pointiert unsere Forderungen vorstellen.

Klima- und Umweltschutz selbstbewusst besetzen

Klima- und Umweltschutz sind unsere Themen. Lasst sie uns mit Vehemenz vertreten!

Klima- und Umweltschutz sind originär christdemokratische Themen. Die Union steht für die Bewahrung der Schöpfung. Wir müssen diese Themen aber auch besetzen und selbstbewusst vertreten. Der Schlüssel zu einer aktiven Umweltschutzpolitik liegt in der Regionalität. Fördern wir unsere Landwirte, unterstützen wir Familienbetriebe und den stationären Einzelhandel, können wir alle einen Teil dazu beitragen, unsere Umwelt und auch das Klima zu schützen.

Ein guter und ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr trägt genauso zum Umweltschutz bei, wie die Stärkung des ländlichen Raums durch bessere Infrastruktur. Wir müssen die Scheuklappen bei diesen Themen ablegen und gegenüber politischen Mitbewerbern und Interessensgruppen selbstbewusst und inhaltlich stark auftreten.

Klima- und Umweltschutz sind originär christdemokratische Themen. Die Union steht für die Bewahrung der Schöpfung. Wir müssen diese Themen aber auch besetzen und selbstbewusst vertreten. Der Schlüssel zu einer aktiven Umweltschutzpolitik liegt in der Regionalität. Fördern wir unsere Landwirte, unterstützen wir Familienbetriebe und den stationären Einzelhandel, können wir alle einen Teil dazu beitragen, unsere Umwelt und auch das Klima zu schützen.

Ein guter und ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr trägt genauso zum Umweltschutz bei, wie die Stärkung des ländlichen Raums durch bessere Infrastruktur. Wir müssen die Scheuklappen bei diesen Themen ablegen und gegenüber politischen Mitbewerbern und Interessensgruppen selbstbewusst und inhaltlich stark auftreten.

Verbandsentwicklung der Jungen Union Hessen

Wir haben einen starken Verband. Lasst ihn uns gemeinsam noch stärker machen!


Die Junge Union Hessen ist ein starker Verband. Inhaltlich sind wir sehr gut aufgestellt. Sowohl innerhalb der Mutterpartei als auch innerhalb des JU Bundesverbands werden wir entsprechend wahrgenommen.
Wir brauchen uns daher nicht verstecken und können selbstbewusst auftreten.

Doch sollten wir für die Zukunft nach dem Motto verfahren „Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein!“
Daher werden wir einen Fokus unserer zukünftigen Verbandsarbeit auf folgende Punkte legen:

  • Einbeziehung aller Mitglieder durch Mitgliederbefragungen, Veranstaltungsformate wie offene Vorstandssitzungen und der konsequenten Nutzung digitaler Tools.
  • Mitgliedergewinnung: Wir starten eine offensive Mitgliederwerbekampagne. Im ersten Schritt werben wir gezielt in unserem Umfeld. Freund, Freundin, Bruder, Schwester, Cousin und Cousine, sie alle können Mitglied der JU Hessen werden. Darauf aufbauend starten wir eine landesweite Werbekampagne.
  • Veranstaltungen öffnen und externe Veranstaltungen gestalten. Lasst uns gemeinsam öffentliche Veranstaltungen fest im JU-Terminkalender verankern. Einen Empfang vor Messen, die international Aufmerksamkeit erregen, wie der Buchmesse in Frankfurt oder die überregional Leute anziehen, wie der hessischen Landwirtschaftsmesse in Alsfeld. Zudem sollten wir in jedem Kreisverband bei den wichtigsten Festen zugegen sein, mit eigenem Stand oder mit einer größeren Abordnung. Der Hessentag sollte jährlich mindestens für eine Vorstandssitzung genutzt werden.
  • Frauen fördern und Frauenförderung institutionalisieren. Wir sind gegen Quoten und Genderwahn. Aber wir sind für die gezielte Förderung engagierter Frauen. Lasst uns durch die Schaffung einer Beauftragten für Mitgliederwerbung und Frauenförderung, eine Ansprechpartnerin für alle Frauen innerhalb der JU einrichten. Wir möchten, dass sich junge Frauen in der Jungen Union Hessen einmischen und hier ihre politische Heimat finden. Wir möchten Frauen, die keine Quote benötigen, um in Ämter und Mandate zu kommen. Qualität schlägt jede Quote und deshalb brauchen wir eine gute und gezielte Förderung.

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