Schwander: Erste Planungsentwürfe zeigen richtigen Weg

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 Frankfurt Nieder-Erlenbach zeigt sich erfreut über die ersten Pläne zur Bebauung des Neubaugebiets „Südlich am Riedsteg“, welche in der Sitzung des Ortsbeirats am Dienstag vorgestellt wurden. Bei dieser Vorstellung handelte es sich um eine frühzeitige Bürgerbeteiligung, die die CDU-Fraktion ebenfalls begrüßt und als Instrument der Transparenz positiv begleitet. „Als der Magistrat dieses Gebiet im vergangenen Jahr zur Bebauung ausschrieb, haben wir im Ortsbeirat mehrere Wünsche eingebracht, die wir in den ersten Plänen auch umgesetzt sehen. Es ist ein Platz für ein Mehrgenerationenwohnhaus vorgesehen, die Straßen sind breiter gehalten, als beispielsweise im Kurmarkviertel und vor allem ist ein Platz für die dringend benötigte Sporthalle ausgewiesen. Die ersten Entwürfe gefallen uns“, erklärt der Fraktionsvorsitzende, Yannick Schwander, der auch mit den geplanten Wohneinheiten zufrieden ist. „Neben frei stehenden Einfamilienhäusern, bestimmen dieses Gebiet in Zukunft Reihenhäuser. Aber auch Mehrfamilienhäuser sind vorgesehen, sodass alle Gesellschaftsgruppen die Möglichkeit haben in dieses Baugebiet zu ziehen“, zeigt sich Schwander zufrieden mit der bisher angebotenen Lösung.

 

Das Baugebiet mit der nun vorgestellten, ersten Planung bietet Platz für bis zu 600 Anwohner. Dies bedeutet für den Stadtteil einen gehörigen Anstieg von Einwohnern. „Nehmen wir dazu noch das Baugebiet ‚Westrand Nieder-Erlenbach‘, welches in den kommenden Jahren bebaut wird, so reden wir von bis zu 1000 neuen Einwohnern. Das bedeutet einen Anstieg von rund 20% in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren. Wir reden hier also von nicht unerheblichen Zahlen für den Stadtteil“, so Schwander, der darauf hinweist, dass der CDU-Fraktion daran gelegen ist auch bei dieser Nachverdichtung und Ortsrandarrondierung darauf zu achten, dass der Ortscharakter gewahrt wird. Dies sei jedoch bei dem Baugebiet „Südlich am Riedsteg“ und den derzeitigen Planungen gegeben.

 

„Wir konnten in der Ortsbeiratssitzung, trotz der guten Pläne, dennoch einige Änderungswünsche formulieren. Unter anderem sind wir dafür, dass die Breite der Reihenhäuser bei 6,50 m liegen soll, simultan zum Kurmarkviertel“, erläutert Schwander. Einige Bürger, die zahlreich anwesend waren, äußerten Bedenken aufgrund des ruhenden Verkehrs. Die Stadtplaner wiesen jedoch daraufhin, dass dies mitbedacht werde bei der Bebauung. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass mindestens der Schlüssel ‚Ein Stellplatz pro Wohneinheit‘ zum Tragen kommt. Darüber hinaus sagten die Planer auch weitere Parkplätze entlang von Straßen zu, was sicherlich zu einer Beruhigung des Parkdrucks führen sollte“, so der Fraktionschef der CDU-Fraktion.

 

Ein wichtiges Zeichen ging von den Planern bezüglich des angrenzenden Gewerbegebiets und der Schießsportanlage des Schützenvereins aus. „Bestehendes Gewerbe darf durch anrückenden Wohnraum keinen Schaden nehmen, berichteten die Vertreter des Stadtplanungsamts und auch die Schießsportanlage, die dort in der Nachbarschaft liegt, wird nicht verdrängt. Diese Zusagen sind höchst erfreulich und im Übrigen Beschlusslage des Ortsbeirats“, so Yannick Schwander abschließend.

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