Die kommende Sitzung des Ortsbeirats 13 verspricht lang zu werden. Nach der konstituierenden Sitzung scheinen alle Fraktionen motiviert zu sein, die inhaltliche Arbeit anzugehen und so stehen so viele Anträge auf der Tagesordnung, wie selten zuvor. Hinzu kommt ein nicht-öffentlicher Teil zur Besetzung der Ehrenbeamte, die dem Ortsbeirat angeschlossen sind. Auch die CDU-Fraktion hat erneut vier Anträge und Anfragen gestellt, die ich hier auflisten und erklären möchte.

Wir fordern, dass die Straße „Alte Fahrt“ saniert wird. Im Bereich dieser Straße sind in den vergangenen Jahren und Monaten viele Straßen erneuert worden und so würde sich diese Sanierung in die Instandsetzung des gesamten Gebiets einfügen. Da diese Straße zunächst einmal als reine Anliegerstraße gilt, wurde sie nicht direkt prioritär behandelt. Da aber nun groß angelegte Kanalarbeiten im Bereich der unmittelbaren Umgebung der „Alten Fahrt“ vollzogen werden, wird auch die Alte Fahrt als Durchgangsstraße genutzt werden. Zur besseren Koordination soll jedoch hier darauf geachtet werden, dass beide Baustellen sich nicht überschneiden.

Antrag Alte Fahrt sanieren

Nieder-Erlenbach verfügt über zwei Friedhöfe. Der alte Friedhof beherbergt hierbei vor allem Gräber alter Nieder-Erlenbacher Familien, deren Angehörige die Gräber zumeist selbst pflegen. Die Grabpfleger werden jedoch zunehmend älter und haben leider im vergangenen Jahr eine weitere Hürde zur Pflege erhalten. Das alte Schöpfbecken wurde entfernt und ein Wasserhahn in der Mitte des Friedhofs aufgestellt. Dieser ist umständlich zu bedienen und vergrößert oftmals die Wege der Grabpfleger. Um eine bessere Pflege der Gräber zu ermöglichen, beantragen wir das Aufstellen eines Wasserschöpfbeckens als zweite Wasserquelle, aus welcher man einfacher Wasser entnehmen kann.

Schöpfbecken alter Friedhof

Vor fünf Jahren trat ein Investor an den Ortsbeirat heran, um Windkraftanlagen auf Nieder-Erlenbacher Gemarkung zu errichten. Unmittelbar neben die bereits bestehenden Anlagen auf Karbener Seite wollte der Investor auch in Nieder-Erlenbach bauen. Der Ortsbeirat wollte jedoch keinen Fremdinvestor hier einfach bauen lassen, ohne Beteiligung der Bürger vor Ort. Also beantragte man, dass die Mainova, gemeinsam mit Abo-Wind, die Anlagen baut und die Bürger in einer Art Genossenschaft teilhaben können. Durch Einspruch der Deutschen Flugsicherung, die sogenannte Funkfeuer befürchtete, ist dieses Projekt bislang nicht realisiert worden und liegt auf Eis. Da wir jedoch seit Monaten keine Neuigkeiten hierüber erfahren haben, richten wir nun eine Anfrage an den Magistrat und alle Beteiligten.

Anfrage Windkraftanlagen

Aufgrund der Ortsrandarrondierungen in den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich Nieder-Erlenbach in Richtung der Landstraße L3008 ausgedehnt. Um den rechtlichen Vorgaben des Lärmschutzes Genüge zu tragen, hat man entsprechende Lärmschutzwände errichtet. Nun beginnt schon bald der Ausbau des Baugebiets „Am Westrand“, das ebenfalls direkt an der L3008 liegt. Auch hier wird es eine Lärmschutzwand geben. Leider hat man es bei den bisherigen Baugebieten verpasst, ein Einheitlichkeit der Wände herzustellen. Damit neben den derzeit drei bestehenden Lärmschutzwänden, nicht noch eine vierte, komplett neue Wand hinzukommt, fordern wir den Magistrat gemeinsam mit Hessen Mobil auf, ein Konzept für die Lärmschutzwände in Nieder-Erlenbach zu erstellen und uns nicht nur dieses Konzept vorzustellen, sondern auch einmal Varianten zu zeigen, wie hier verfahren werden kann.

Antrag Konzept Lärmschutzwände

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