Bericht aus der Frankfurter Neuen Presse vom 27. April 2016:

Der extreme Druck, schnell neue Flüchtlingsunterkünfte zu schaffen, weil jede Woche 200 Flüchtlinge kamen, sei zwar weg, sagt Manuela Skotnik, Referentin von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Dennoch suche die Stadt neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte. Eine für 60 Personen entsteht bis zum Herbst auf einer Freifläche, Mecklenburger Straße 2. Wie die Unterkunft aussieht und wer dort einzieht, sei noch unklar, sagt Skotnik – denn wie die Situation im Herbst sei, sei noch nicht abzusehen. Zum einem leben mehr als 2000 der 4500 dauerhaft in Frankfurt untergebrachten Flüchtlinge in Notunterkünften oder Hotels, in denen die Plätze nicht dauerhaft zur Verfügung stehen. „Zum anderen kann es sein, dass neue Fluchtrouten entstehen und wieder mehr Menschen nach Frankfurt kommen.“

Deshalb prüft und baut die Stadt weitere Unterkünfte, auch jene in Nieder-Erlenbach. „Das Grundstück steht uns fünf Jahre lang zur Verfügung. Ein Zeitraum, mit dem wir gut arbeiten können“, so Skotnik.

Vertreter des Sozialdezernats, der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement und des Evangelischen Vereins für Wohnraumhilfe stellen das Projekt am Dienstag, 3. Mai, vor. Dies geschieht in der Sitzung des Ortsbeirats 13 ab 20 Uhr im Bürgerhaus, Im Sauern 10.

(pia , hau)

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